FRANZÖSISCHE WOCHEN 2011

Die Französischen Wochen 2011 fanden vom 20. Oktober bis 09. November 2011 in den Regionen Stuttgart und Tübingen statt. Mehr als 7500 Besucher nahmen in diesen drei Wochen an den zahlreichen Veranstaltungen teil.

Wollen Sie mehr darüber erfahren?

Die folgenden Dateien, die zum Download angeboten werden, bieten mit Daten und Zahlen einen Gesamteindruck des Projekts.

Außerdem finden Sie hier Berichte und Bilder zu einzelnen Veranstaltungen, die Teil des Programms der Französischen Wochen 2011 waren. 

Dossier_Franzoesische_Wochen_2011.pdf

Dossier zu den Französischen Wochen 2011

Pressespiegel_Franzoesische_Wochen_2011.pdf

Pressespiegel Französische Wochen 2011

Analyse_FW_2011.pdf

Analyse/Umfragergebnisse Französische Wochen 2011

09.11.2011

French Kiss in den Wagenhallen

Pauline Paris, Belle du Berry und Pauline Croze in den Wagenhallen. Eine tolle Stimmung mit beindruckenden Künstlerinnen!

02.11.2011

Deutsch-französische Wortsalven mit Tanz gewürzt

Wie lohnenswert ein Besuch im Theaterhaus Stuttgart sein kann, zeigte sich einmal mehr am 2.11.2011. Im Rahmen der französischen Woche veranstaltete der Stadtjugendring Stuttgart e.V. ein Tanztheater und Rap-Poetry.“Flexion, Franco-Allemande“ stand auf den Eintrittskarten. Was sich hinter diesem Titel für ein Spektakel verbirgt, wurde den Gästen erst in den folgenden 60 Minuten klar.

Von der ersten Minute an schafften es die Protagonisten auf der Bühne die Stimmung im Saal anzuheizen. Insgesamt 17 Jugendliche waren für diesen Auftritt der besonderen Art verantwortlich. Sowohl deutsche als auch französische Jugendliche begeisterten durch Tänze, zweisprachigen Rap und Beatbox Klänge. Was Sarkozy und Merkel auf der großen politischen Bühne praktizieren, wurde hier im Kleinen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Völkerverständigung kann so einfach sein!

Wer sind eigentlich die französischen Jugendlichen und welche kommen aus Deutschland? Auch egal! Die selbstgeschriebenen Rap Texte zeigten deutlich: die Probleme, die Themen die Ängste und Hoffnungen sind länderübergreifend die gleichen. So wurde von Liebe, Respekt und Konflikte, Integration und Ausgrenzung gerapt.

Bettina Schäfer, die Projektleiterin vom Stadtjugendring, kann neben dem erfolgreichen Auftritt im Theaterhaus aber noch weitere positive Ergebnisse als Resultat aus dem Projekt „Flexion“ ziehen: „Für mich zeigt das Projekt wie moderne, partnerstädtische Kooperationen aussehen können. Jugendliche treffen aufeinander, tauchen in den Alltag der jeweilig anderen Stadt ein,
befassen sich mit ihren Themen und schaffen dabei gemeinsam etwas Kreatives, etwas Neues“.

Die Aufführung im Theaterhaus war vermutlich nicht die Letzte, die die junge Truppe haben wird. Im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der Partnerschaft zwischen Strasbourg in Stuttgart 2012 werden wohl noch weitere Auftritte folgen. Außerdem kann das Ensemble auch separat angefragt und gebucht werden.

29.10.2011

Varieté: Folies Folies

Anläßlich der Französischen Woche in Stuttgart hat der Club des Alsaciens am 29. Oktober im Haus der Geschichte eine Revueshow von NICOLAS JUSTAMON aus Paris veranstaltet. Zahlreiche Besucher haben sich eingefunden, um sich « FoliesFolies » anzuschauen. Lustige Sketche sowie Lieder von Stars wie Joséphine Baker, Annie Cordy und der unvergessliche Charles Aznavour  wurden von Nicolas Justamon und Franck Rabatel vorgetragen.

 

Ein elsässisches Buffet von Jean-Rémy Butterlin – insbesondere die « tourtes au riesling » - und ausgewählte elsässische Weine, haben großen Anklang gefunden. Dieses Jahr wurde außerdem ein elsässischer Markt veranstaltet, mit elsässischen Produkten wie Wein, Crémant, Honig, Lebkuchen, Tischwäsche aus Leinen und auch feuerfeste bemalte Keramik aus Soufflenheim. 

27.10.2011

Champagnergenuss - Dîner et conférence économique

Wenn man die Wahl hat zwischen einem französischen Dîner und Champagner, so pflegt man sich in der Regel, für beides zu entscheiden. Getreu diesem frei nach Theodor Fontane gebildeten Motto fand im Rahmen der Französischen Woche Stuttgart der Champagner-Genuss-Abend statt.

Schon das Ambiente war außergewöhnlich. Nicht in einem Restaurant, sondern im Second Hand-Laden, trafen sich 20 Champagner-Genießer. Inmitten von Kleiderständern wurde eine große Tafel aufgebaut, die der Caterer p.events geschmackvoll eingedeckt hatte.

Nach einem ersten Begrüßungsglas nahmen die Teilnehmer erwartungsvoll Platz. Pierre Trichet, Champagner-Winzer aus Trois Puits bei Reims stellte die Champagner-Anbaugebiete in der Region vor, während die Teilnehmer die Vorspeise genossen: Salat mit warmem Ziegenkäse oder Thunfischcarpaccio mit gebratener Garnele. Es folgten dann drei weitere Champagner und viele Erläuterungen durch Pierre Trichet, z.B. zur Herstellung von Champagner aus weißen und aus blauen Trauben oder zum Rütteln der Champagner-Flaschen während des Gärprozesses. p.events kredenzte weitere Köstlichkeiten: Kalbsrückenmedaillons auf Tagliatelle, Zanderfilet in Haselnussbutter und ein Risotto mit Pilzen der Saison. Den Abschluss bildete eine Himbeer-Mousse mit Champagner Rosé Gelée, die der Bäcker und Konditor Baier aus Herrenberg speziell für diesen Champagner-Abend kreiert hatte. Der Abend bot damit ideale Bedingungen, um Mitglieder des Club d’affaires wiederzutreffen und neue Leute kennenzulernen. Während der gesamten Veranstaltung waren die Teilnehmer in emsige Gespräche vertieft. Lediglich während des Desserts herrschte einen Moment genießerische Ruhe, die allein durch „Aahhs“ und „Mhmms“ unterbrochen wurde.

26.10.2011

Junges Publikum interessiert sich für die Außenpolitik in der Libyenkrise

Die aktuellen Geschehnisse in Libyen waren bestimmt ein großer Anreiz, der die jungen Leute in Stuttgart am Mittwochabend ins Institut français lockte. Aber auch die Außenpolitik beider Länder und ihre Auswirkungen auf Europa scheint sie zu beschäftigen.

Zu der Podiumsdiskussion "Die Aktuelle Außenpolitk von Deutschland und Frankreich am Beispiel Lybiens"sind viele Gäste gekommen, und Studenten machten den Großteil davon aus. Neben Generalkonsul, Michel Charbonnier, der die französische Außenpolitk darlegte, referierte Dr. Ansbert Baumann von der Universität Tübingen, über die Außenpolitik Deutschlands. Als Moderator fungierte Werner Schrempp, Leitender Ministerialrat im Staatsministerium Baden-Württemberg. Unter anderem wurde diskutiert, wie die beiden Länder aus der Libyenkrise gehen, welchen Schaden die Beziehungen davon getragen haben, und welche Rolle die Einigkeit als deutsch-französischer Motor für Europa spielt.

20.10.2011

Jérôme Cavalière & Sébastien Rémy : To.Counter.Proof

20.10.2011

Podiumsdiksussion "Die Grosswohnsiedlungen in Deutschland und Frankreich"

Viele interessierte Gäste fanden sich zur Podiumsdiskussion zum Thema Großwohnsiedlungen in Deutschland und Frankreich im Institut ein. Die Diskussion fand im Rahmen der Reihe "Redécouvrir la cité" statt und behandelte das Thema der cités und banlieus besonders aus sozialwissenschaftlicher Sicht. Die französische Sichtweise wurde von Jean-Marc Stébé (Université Metz) dargestellt während Carsten Keller (Universität Duisburg-Essen) den deutschen Kontext vertrat. Begonnen wurde mit einer Definition von Cités, die beide Seiten gleichermaßen vertraten. Mit Betrachtung der historischen Entwicklung wurden die Unterschiede in beiden Ländern offenbart. So spielt die deutsche Teilung eine wesentliche Rolle in der abweichenden Entwicklung in Deutschland sowie auf französischer Seite das koloniale Erbe Frankreichs, aber auch die Sicherheitspolitik Sarkozys in den letzten Jahren. Eine stark diskutierte Frage war unter anderem auch die Rezeption der Polizei in den Großwohnsiedlung als auch ihrer Sensibilisierung. Stébé äußerte abschließend den Wunsch, dass sowohl Architekten bzw. Stadtplaner als auch Polizeikräfte mehr auf die sozialen und psychologischen Aspekte dieser Wohnsituationen sensibilisiert werden.

20.10.2011

Vernissage von Laure Vigna "Das Relief von oben"




Ausstellung noch bis zum 12. November

19.10.2011

Auftaktveranstaltung der Französischen Wochen begeistert die Zuschauer

Vor ausverkauften Rängen im Theaterhaus eröffnete die Bühnenshow „Les Âmes Nocturnes“ (Die Nachtgeister) des Pariser Shlemihl Theâtre die diesjährigen Französischen Wochen. Bevor das Künstlerduo die Bühne einnahm, begrüßten Michel Charbonnier, französischer Generalkonsul, Isabel Fezer, Bürgermeisterin der Stadt Stuttgart und Charles Malinas, Kulturattaché und Direktor des Institut français Deutschland, das Publikum.

Nach der Begrüßung entführten die beiden französischen Künstler Cécile Roussat und Julien Lubek die Zuschauer in eine komische Traumwelt. Mit einer charmanten Mischung aus Pantomime, Magie und Akrobatik erschufen die beiden Nachtgeister humorvolle und bezaubernde Szenen, die das Publikum und die Presse gleichermaßen begeisterten.

„Diese Pechvögel muss man lieben“ (Stuttgarter Nachrichten, 21.10.2011)

„Es ist nur schwer zu beschreiben, was die beiden französischen Künstler im Detail auf der Bühne veranstalten. Aber gut ist es. Sehr gut.“ (Stuttgarter Zeitung, 21.10.2011)

 Im Anschluss an die Show lud das Institut français im Rahmen der Französischen Wochen und des 60-jährigen Jubiläums zu einem Empfang ins Theaterfoyer ein.